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ist ein politischer Diskussionstermin in München. Achtung, neue Location : Wir treffen uns ab jetzt an der LMU München, Ludwigstr. 28, Raum 023 (Aufgang rechts), U-Bahn Universität Eingeladen sind alle, die Zeit und Interesse haben. Für Kritik, Themenvorschläge etc.: mail |
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Nächster Termin : Mittwoch, 19.02. , Ludwigstr. 28, Raum 023, 19.30 Uhr Thema: Schlechte Argumente gegen den Krieg Als Diskussionsgrundlage haben wir in Stichpunkten die Hauptargumente der Antikriegsbewegung festgehalten : html oder rtf Dazu die neueste Analyse vom Gegenstandpunkt-Verlag :
Zwei
unterschiedliche imperialistische Rechnungen Der Überfall der USA auf den nah-östlichen Ölstaat rückt, wie es scheint, unaufhaltsam näher. Keine Kooperationsbereitschaft und keine Unterwerfungsgeste der irakischen Seite, wahrscheinlich nicht einmal mehr ein freiwilliger Abgang Saddam Husseins ins Exil, dürfte die Amerikaner vom beschlossenen Angriff abbringen können. Der zielt eben auch auf mehr als nur die erneute Durchsetzung der alten UN-Kontrolle über eine mittels Inspektionen betriebene "Entwaffnung" und damit die Wehrlosigkeit des Irak: "Regimewechsel" und "Neuordnung" der ganzen wichtigen Ölregion sind die gar nicht verheimlichten Kriegsziele von Präsident Bush. Und weil er die Sache seiner Nation, die militärische Beherrschung des Globus, die Ausrottung ihrer letzten verbliebenen Feinde und die Kontrolle über die Ölversorgung der ganzen kapitalistischen Welt so kompromisslos vorantreibt und für "nicht verhandelbar" erklärt, begründet er mit seinem unbeschönigten Präventivkrieg zugleich eine neue Stellung gegenüber der gesamten restlichen Staatenwelt, speziell den alten Verbündeten der USA. Die sind Imperialisten wie die Amerikaner und sehen sich von deren Neuordnungswillen betroffen, in ihren Geschäften beschädigt, im Streben nach eigenem Einfluss und Kontrolle auf den Nahen Osten blockiert und in ihrem Status als anerkannte Mitmacher bei der Weltherrschaft zurückgesetzt. Außer den Israelis sieht sich kein Staat von den irakischen Waffen bedroht, von denen Amerika die Welt befreien will. Bedroht sehen sich die weltpolitischen Partner und Konkurrenten vielmehr durch das beanspruchte und gleich praktizierte, einseitige Recht der USA zum Krieg bedroht nämlich als ebensolche Militärmächte, die kürzlich auf dem Balkan noch ganz eigene Gründe für Bombenkrieg, "Regimewechsel" und "Neuordnung der Region" kannten. Wenn Amerika der Welt verbindlich Freund und Feind vordefiniert und die Feinde gleich selbst vernichtet, dann bleibt kein Platz für abweichende europäische Ordnungsmächte. Zusätzliche Lesetipps : |
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